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Streit um Auto-Rabatte

Wenn ein Automobilhersteller den Angestellten eines verbundenen Unternehmens Vergünstigungen erlaubt, ist dies kein steuerpflichtiger Arbeitslohn. Das Finanzgericht Köln hat sich mit dieser Entscheidung gegen die Rechtsauffassung des Bundesfinanzministeriums gestellt. Rabatterlasse an Arbeitnehmer müssen nach Auffassung des Bundesfinanzministeriums auch von verbundenen Unternehmen als Arbeitslohn versteuert werden. Nach Ansicht der Kölner Finanzrichter hat der Autohersteller die Vorteile „im eigenwirtschaftlichen Verkaufsinteresse“ gewährt und nicht für Arbeitsleistung seiner Arbeitnehmer. Um seinen Umsatz zu steigern erschließe sich damit eine „leicht zugängliche Kundengruppe“. Es geht für den Kläger, einem Arbeitnehmer bei einem Zulieferer, welcher zur Hälfte dem Hersteller gehörte, um die Steuerlast durch eine Preisvorteil von 1700 Euro und die Überführungskosten von 700 Euro. Diese Vorteile wurden vom Finanzamt als steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt (Az.: 7 K 2053/17).

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